Die Biografien zu unseren Künstlern
Marc Chagall
1887
wird am 7. Juli 1887 in Witebsk / Weißrußland geboren.
1907 - 1908
Studium der Malerei in St. Petersburg. 1908 wird Chagall Schüler von Léon Bakst an der Swansewa-Schule in St. Petersburg.
1910
Chagall zieht nach Paris uns lernt u.a. Fernand Léger, Robert und Sonia Delaunay kennen.
1912
nimmt er am Salon des Indépendants und am Salon d’Automne teil.
1914
hat er seine erste Einzelausstellung in der Galerie „Der Sturm“ in Berlin. Er reist weiter nach Witebsk.
1915
zeigt er seine Werke auf einer Ausstellung in Moskau. Er heiratet Bella Rosenfeld, die er bereits 1909 kennengelernt hatte.
1916
Geburt seiner Tochter Ida. Chagall hat Ausstellungen in Petrograd und Moskau.
1917
Nach der Oktoberrevolution kehrt Chagall nach Witebsk zurück.
1919 - 1920
Gründung der Kunstakademie in Witebsk, als Lehrer werden u.a. El Lissitzky und Kasimir Malewitsch berufen. Nach Auseinandersetzungen mit Malewitsch verläßt Chagall die Akademie und zieht nach Moskau.
1922
Chagall verläßt Rußland und geht zunächst nach Berlin, wo er bei Hermann Struck die Radiertechnik erlernt. Er radiert im Auftrag von Paul Cassierer 20 Illustrationen zu seiner Biographie „Mein Leben“, die 1923 veröffentlicht wird.
1923
zieht Chagall nach Paris, wo er die Bekanntschaft mit dem Verleger Ambroise Vollard macht.
1924
hat seine erste Retrospektive in der Galerie Barbazauges-Hodebert in Paris.
1925
Ausstellungen im Kölner Kunstverein und in der Galerie Arnold in Dresden.
1931
reist er nach Palästina und beginnt mit Gouachen zur Bibel.
1933
Retrospektive in der Kunsthalle Basel; in Mannheim werden Bilder von Chagall verbrannt.
1937
Chagall wird französischer Staatsbürger.
1941
wird Chagall nach vom Museum of Modern Art nach New York eingeladen und siedelt in die USA über.
1944
Tod seiner Frau Bella.
1945
beginnt Chagall mit den Lithographien zu 1001 Nacht – Arabische Nächte. Chagall stattet die Bühnen für das Ballett „Der Feuervogel“ an der Metropolitan Opera in New York aus.
1946
Retrospektiven im Museum of Modern Art, New York und im Art Institute, Chicago.
1947
Chagall kehrt nach Paris zurück. Ausstellung im Musée National d’Art Moderne.
1948
Chagall erhält auf der Biennale in Venedig den Preis für Graphik. Er lernt Aimé Maeght kennen, der sein Kunsthändler wird.
1950
beginnt im Atelier von Fernand Mourlot in Paris mit der Arbeit an Lithographien. Es kommt die Zusammenarbeit mit dem Drucker Charles Sorlier zustande.
1951
Chagall fährt zum zweiten mal nach Israel. Es entstehen seine ersten Skulpturen.
1952
Chagall heiratet Valentine Brodsky. Reise nach Griechenland (eine zweite folgt 1954). Es entstehen erste Entwürfe für Lithographien zu „Daphne und Chloe“.
1959
Chagall erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Glasgow und wird Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters. Es finden Retrospektiven in Paris, München und Hamburg statt.
1965
Bühnenbilder und Kostüme zu Mozarts „Zauberflöte“ in der Metropolitan Opera, New York.
1966
Chagall zieht nach Saint-Paul-de-Vence.
1967
Zu seinem 80. Geburtstag finden in Zürich, Köln und der Fondation Maeght in Saint-Paul-de-Vence Retrospektiven statt.
1970
In Zürich werden seine Glasfenster im Frauenmünster eingeweiht.
1974
Seine Glasfenster für die Kathedrale in Reims werden eingeweiht.
1982
Retrospektive im Modern Museet, Stockholm und im Louisiana Museum, Hulebaek in Dänemark.
1985
Chagall stirbt am 28. März 1985 in Saint-Paul-de-Vence.
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Catalogue Raisonné III
Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1959–’62
Französisch / Englisch.
Meist farbig reproduziert.
Herausgegeben: März 2011
