Serge Poliakoff «Composition lie de vin, jaune, noir»

Serge Poliakoff

«Composition lie de vin, jaune, noir»

Original Farblithographie auf Büttenpapier B.F.K. Rives
1961, unten rechts handsigniert

Auflage : 5 / 50
Format : 45,5 x 60,5 cm  
Drucker : Atelier Pons, Paris 
Verleger : Editions du XXe siècle, Paris
Provenienz : Privatsammlung Frankreich
Werkverzeichnis : Poliakoff  / Schneider N° 33 

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Biographie
Portrait Serge Poliakoff

1900

wird Serge Poliakoff am 8. Januar in Moskau als dreizehntes von vierzehn Kindern geboren.

1914

Beginnt er, Zeichenunterricht in Moskau zu nehmen. Er verbringt seine Kindheit und Jugend in Moskau, wo er seine tief gläubige Mutter täglich in die Kirche begleitet. Hierauf basiert seine Faszination für die Kunst der Ikonen und sein Hang zur Meditation. Er besucht häufig seine Schwester Vera, die in Sankt Petersburg einen literarischen Salon führt und hält sich in den Ferien regelmäßig in Naltchnik im Kaukasus auf. Hier, auf dem Gut seiner Schwester Maria, entstehen seine ersten Landschaftsbilder. Der junge Poliakoff begeistert sich für Mathematik und Algebra und spielt bereits vorzüglich Gitarre.

1918 – 1919

Da die Lage in Moskau sich im Zuge der russischen Revolution zu verschlechtern beginnt, beschließt Poliakoffs Vater ihn mit seiner jüngsten Schwester und seiner Mutter auf dem Land in Sicherheit zu bringen. Auf der Zugfahrt flieht Serge Poliakoff in der Absicht, sich der weißen Armee anzuschließen. Es beginnt eine unruhige Wanderschaft durch Rußland und dem Kaukasus, die in Konstantinopel endet. Dort begleitet er ein Jahr lang seine Tante, Nastia Poliakoff, eine berühmte Sängerin, auf der Gitarre.

 

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