Die Biografien zu unseren Künstlern
Pablo Picasso
1881
Pablo Picasso (eigentlich Pablo Ruiz y Picasso) wird am 25.10.1881 als Sohn des Zeichenlehrers José Ruiz Blasco und dessen Frau Maria Picasso López in Málaga geboren.
1891
Übersiedlung der Familie nach La Coruña. Besuch der Kunst- und Gewerbeschule “Da Guarda”, an welcher der Vater lehrt.
1896
In der Provinzialkunstschule La Lonja in Barcelona wird seine sich bereits sehr früh erkennbare Begabung zum erstenmal systematisch geschult.
1897
Zulassung zur Academia de S. Fernando in Madrid.
1899
Picasso ist in Barcelona als Maler und Illustrator für Zeitschriften tätig.
1900
reist Picasso mit Carlos Casagemas zum erstenmal nach Paris.
1901
Picasso wird in Madrid künstlerischer Leiter und Illustrator der Zeitschrift „Arte Joven“. Ende Mai unternimmt er eine zweite Reise nach Paris, wo er bei Ambroise Vollard ausstellt.
1904
Seit diesem Jahr siedelt Picasso endgültig nach Paris über und richtet sein Atelier im Bateau-Lavoir in der ehemaligen Rue de Ravignan 13 ein. Dort wird er bis 1909 wohnen.
1905
Beginn der sogenannten „Rosa Periode“ (Akrobaten- und Zirkusbilder). Die Geschwister Leo und Gertrude Stein sowie der Russe Sergej Schtschukin kaufen Bilder von ihm.
1906
Den Sommer verbringt er in Gosel (Spanien) mit Fernande Olivier, die von 1905-1911 seine Freundin ist. In diesem Jahr lernt er Braque, Derain und Kahnweiler kennen, der eine Galerie eröffnet.
1907
lernt Picasso anläßlich der Gedächtnisausstellung im Salon d’Automne die Werke Paul Cézannes kennen. Arbeit an den „Demoiselles d’Avignon“. Einflüsse von Cézanne sind faßbar.
1909
Enge Freundschaft mit Braque. Kubistische Peride. Picasso hat seine erste Ausstellung in Deutschland.
1911 – 1914
Die Sommermonate in diesen Jahren verbringt er zumeist in Céret (Pyrenäen) oder Avignon. Er arbeitet in dieser Zeit zusammen mit Braque und seit 1913 auch mit Juan Gris. Die Collagen, die in dieser Zeit entsehen führen zum „synthetischen Kubismus“.
1915
bricht die kontinuierliche, stilistisch „schlüssige“ Entwicklung in Picassos Werk ab. Es beginnen sich „naturalistische“ und streng geometrische Bilder immer wieder abzulösen.
1916
Umzug nach Montrouge. Lernt Cocteau, Sergej Diaghilew und Satie kennen.
1917
reist Picasso mit Cocteau nach Rom. Er entwirft für Diaghilews „Balletts russes“ Bühnendekorationen und Kostüme zu dem Stück „Parade“. Lernt die Tänzerin Olga Koklowa kennen, die er ein Jahr später heiratet.
1919 - 1921
Bühnen- und Kostümausstattungen für die Ballette „Le Tricorne“, „Pulcinella“ und „Cuadro Flamenco“.
1921
Geburt seines Sohnes Paolo.
1925
Beteiligung an der ersten Ausstellung surrealistischer Maler in der Galerie Pierre in Paris.
1927
lernt er Marie-Thérèse Walter kennen.
1930
kauft Picasso das Schloß Boisgeloup bei Gisors in der Normandie, das Atelier für seine plastischen Arbeiten wird.
1933
beginnt Picasso die „Suite Vollard“
1935
Trennung von seiner Frau Olga und seinem Sohn Paolo. Geburt seiner Tochter Maya von Marie-Thérèse Walter.
1936
Nach Ausbruch des Bürgerkrieges in Spanien nimmt Picasso den Posten des Direktors am Museo del Prado in Madrid an. Seine neue Lebensgefährtin wird Dora Maar.
1937
Malt das Monumentalgemälde „Guernica“, das im Juni im Spanischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris ausgestellt wird. Picasso besucht Paul Klee in Bern.
1944
Nach der Befreiung von Paris nimmt a er am Salone d’Automne teil und tritt in die Kommunistische Partei Frankreichs ein.
1946
Verbindung mit Françoise Gilot
1947
Beginn seiner Keramik-Arbeiten in Vallauris. Geburt seines Sohnes Claude.
1949
Reise nach Italien. Entwirft das Plakat „Friedenstaube“ für den Weltfriedenskongreß in Paris. Geburt seiner Tochter Paloma.
1950
wird Picasso Ehrenbürger von Vallauris. Keramikarbeiten und Radierungen.
1953
hat Picasso eine Retrospektive in Rom, Mailand, Lyon und São Paulo. Françoise Gilot verläßt Picasso und zieht mit ihren zwei Kindern nach Paris. Noch in diesem Jahr lernt Picasso Jaqueline Roque kennen.
1954
entsteht die Bilderserie nach Delacroix’ „Femmes d’Alger“.
1955
Retrospektiven in Paris, München, Köln und Hamburg. Es entsteht der Film „Le Mystère Picasso“ von Clouzot. Umzug von Vallauris in die Villa „La Californie“ in Cannes.
1958
UNESCO-Wandgemälde “Sturz des Ikarus” entsteht.
1960
Retrospektive in der Tate Gallery in London.
1961
heiratet er Jaqueline Roque in Vallauris und sie ziehen in die Villa Notre-Dame-de-Vie in den Bergen über Cannes.
1963
Eröffnung des Museu Picasso in Barcelona
1968
In Mougins entstehen 347 Radierungen.
1973
am 8. April 1973 stirbt Picasso in Mougins
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Catalogue Raisonné III
Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1959–’62
Französisch / Englisch.
Meist farbig reproduziert.
Herausgegeben: März 2011
