Die Biografien zu unseren Künstlern

Biographie Horst Antes Biographie Jean Arp Biographie Georges Braque Biographie Marc Chagall Biographie Eduardo Chillida Biographie Le Corbusier Biographie Salvador Dali Biographie Sonia Delaunay Biographie Raoul Dufy Biographie Max Ernst Biographie Alecos Fassianos Biographie Sam Francis Biographie Hans Hartung Biographie Fernand Léger Biographie Aristide Maillol Biographie Marino Marini Biographie Henri Matisse Biographie Joan Miró Biographie Henry Moore Biographie Gabriele Münter Biographie Pablo Picasso Biographie Serge Poliakoff Biographie Pierre-Auguste Renoir Biographie Jean Tinguely Biographie Günther Uecker Biographie Andy Warhol

 

Pablo Picasso


1881

Pablo Ruiz Picasso wird am 25.10.1881 als Sohn des Zeichenlehrers José Ruiz Blasco und dessen Frau Maria Picasso López in Málaga geboren.

1891

Übersiedlung der Familie nach La Coruña. Besuch der Kunst- und Gewerbeschule “Da Guarda”, an welcher der Vater lehrt.

1896

In der Provinzialkunstschule La Lonja in Barcelona wird seine sich bereits sehr früh erkennbare Begabung zum erstenmal systematisch geschult.

1897

Zulassung zur Academia de S. Fernando in Madrid.

1899

Picasso ist in Barcelona als Maler und Illustrator für Zeitschriften tätig.

1900

reist Picasso mit Carlos Casagemas zum erstenmal nach Paris.

1901

Picasso wird in Madrid künstlerischer Leiter und Illustrator der Zeitschrift „Arte Joven“. Ende Mai unternimmt er eine zweite Reise nach Paris, wo er bei Ambroise Vollard ausstellt.

1904

Seit diesem Jahr siedelt Picasso endgültig nach Paris über und richtet sein Atelier im Bateau-Lavoir in der ehemaligen Rue de Ravignan 13 ein. Dort wird er bis 1909 wohnen.

1905

Beginn der sogenannten „Rosa Periode“ (Akrobaten- und Zirkusbilder). Die Geschwister Leo und Gertrude Stein sowie der Russe Sergej Schtschukin kaufen Bilder von ihm.

1906

Den Sommer verbringt er in Gosel (Spanien) mit Fernande Olivier, die von 1905-1911 seine Freundin ist. In diesem Jahr lernt er Braque, Derain und Kahnweiler kennen, der eine Galerie eröffnet.

1907

lernt Picasso anläßlich der Gedächtnisausstellung im Salon d’Automne die Werke Paul Cézannes kennen. Arbeit an den „Demoiselles d’Avignon“. Einflüsse von Cézanne sind faßbar.

1909

Enge Freundschaft mit Braque. Kubistische Peride. Picasso hat seine erste Ausstellung in Deutschland.

1911 – 1914

Die Sommermonate in diesen Jahren verbringt er zumeist in Céret (Pyrenäen) oder Avignon. Er arbeitet in dieser Zeit zusammen mit Braque und seit 1913 auch mit Juan Gris. Die Collagen, die in dieser Zeit entsehen führen zum „synthetischen Kubismus“.

1915

bricht die kontinuierliche, stilistisch „schlüssige“ Entwicklung in Picassos Werk ab. Es beginnen sich „naturalistische“ und streng geometrische Bilder immer wieder abzulösen.

1916

Umzug nach Montrouge. Lernt Cocteau, Sergej Diaghilew und Satie kennen.

1917

reist Picasso mit Cocteau nach Rom. Er entwirft für Diaghilews „Balletts russes“ Bühnendekorationen und Kostüme zu dem Stück „Parade“. Lernt die Tänzerin Olga Koklowa kennen, die er ein Jahr später heiratet.

1919 - 1921

Bühnen- und Kostümausstattungen für die Ballette „Le Tricorne“, „Pulcinella“ und „Cuadro Flamenco“.

1921

Geburt seines Sohnes Paolo.

1925

Beteiligung an der ersten Ausstellung surrealistischer Maler in der Galerie Pierre in Paris.

1927

lernt er Marie-Thérèse Walter kennen.

1930

kauft Picasso das Schloß Boisgeloup bei Gisors in der Normandie, das Atelier für seine plastischen Arbeiten wird.

1933

beginnt Picasso die „Suite Vollard“

1935

Trennung von seiner Frau Olga und seinem Sohn Paolo. Geburt seiner Tochter Maya von Marie-Thérèse Walter.

1936

Nach Ausbruch des Bürgerkrieges in Spanien nimmt Picasso den Posten des Direktors am Museo del Prado in Madrid an. Seine neue Lebensgefährtin wird Dora Maar.

1937

Malt das Monumentalgemälde „Guernica“, das im Juni im Spanischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris ausgestellt wird. Picasso besucht Paul Klee in Bern.

1944

Nach der Befreiung von Paris nimmt a er am Salone d’Automne teil und tritt in die Kommunistische Partei Frankreichs ein.

1946

Verbindung mit Françoise Gilot

1947

Beginn seiner Keramik-Arbeiten in Vallauris. Geburt seines Sohnes Claude.

1949

Reise nach Italien. Entwirft das Plakat „Friedenstaube“ für den Weltfriedenskongreß in Paris. Geburt seiner Tochter Paloma.

1950

wird Picasso Ehrenbürger von Vallauris. Keramikarbeiten und Radierungen.

1953

hat Picasso eine Retrospektive in Rom, Mailand, Lyon und São Paulo. Françoise Gilot verläßt Picasso und zieht mit ihren zwei Kindern nach Paris. Noch in diesem Jahr lernt Picasso Jaqueline Roque kennen.

1954

entsteht die Bilderserie nach Delacroix’ „Femmes d’Alger“.

1955

Retrospektiven in Paris, München, Köln und Hamburg. Es entsteht der Film „Le Mystère Picasso“ von Clouzot. Umzug von Vallauris in die Villa „La Californie“ in Cannes.

1958

UNESCO-Wandgemälde “Sturz des Ikarus” entsteht.

1960

Retrospektive in der Tate Gallery in London.

1961

heiratet er Jaqueline Roque in Vallauris und sie ziehen in die Villa Notre-Dame-de-Vie in den Bergen über Cannes.

1963

Eröffnung des Museu Picasso in Barcelona

1968

In Mougins entstehen 347 Radierungen.

1973

am 8. April 1973 stirbt Picasso in Mougins

Nouveau | Neu
catalogue raisonne band 5 serge poliakoff

Catalogue Raisonné V

Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1966–’69

Französisch / Englisch.
594 Seiten
Autor: Alexis Poliakoff
Herausgegeben: Juli 2016

 ››› weitere Bücher der Galerie Française