Die Biografien zu unseren Künstlern

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Max Ernst


1891

am 2. April 1891 wird Maximilian Maria Ernst in Brühl bei Köln als Sohn eines Taubstummenlehrers geboren.

1909 – 1914

Max Ernst studiert an der Bonner Universität Philosophie und Psychologie.

1910

lernt August Macke kennen und beginnt als Autodidakt zu malen.

1913

Max Ernst beteiligt sich an der Ausstellung rheinischer Expressionisten in Bonn und am ersten Deutschen Herbstsalon in Berlin. Lernt über Macke Robert Delaunay und Guillaume Apollinaire kennen.

1914 – 1918

Teilnahme am Ersten Weltkrieg in Frankreich.

1918

Max Ernst heiratet Louise Straus.

1919

Max Ernst gründet mit Jean Arp und Johannes Theodor Baargeld die Gruppe der Kölner Dadaisten „Zentrale W / 3“. Bekanntschaft mit Paul Klee in München. Zwischen 1919 und 1921 entstehen unter Verwendung unterschiedlicher Techniken zahlreiche Collagen.

1920

Geburt seines Sohnes Ulrich (Jimmy).

1921

Erste Ausstellung in Paris in der Galerie Au Sans Pareil auf Einladung von André Breton.

1922

Trennung von Louise Straus. Max Ernst siedelt nach Paris über.

1923

Max Ernst war Mitglied der Surrealisten-Gruppe in Paris um Eluard und Breton.

1923

geben sie sich im Ersten Surrealistischen Manifest ein Programm.

1924

Max Ernst reist mit Eluard nach Indochina. Er wird Mitbegründer der surrealistischen Bewegung.

1925

Max Ernst befaßt sich mit der „écriture automatique“, einem vom Unterbewußtsein gesteuertem, „automatischen“ Schreiben, dem sich die surrealistischen Schriftsteller bedienten.

1925

erfindet Max Ernst die Frottage. Eine künstlerische Technik, bei der ein Papier auf eine stark strukturierte Fläche gelegt wurde. Hierauf werden die Strukturen durch das Reiben mit einem weichen Stift sichtbar gemacht.

1927

Heirat mit Marie-Berthe Aurenche.

1929

veröffentlicht er in Paris den ersten Collage-Roman „La femme 100 têtes“

1930

übernimmt er eine Rolle in dem surrealistischen Film „L’âge d’or“ („Das Goldene Zeitalter“).

1934

Max Ernst arbeitet den Sommer lang zusammen mit Giacometti, wodurch sein Interesse an der Plastik geweckt wird. In dieser Zeit entsteht sein Vogelmotiv zum erstenmal in dreidimensionaler Form.

1936

Trennung von Marie-Berthe Aurenche. Er nimmt mit 48 Arbeiten an der Ausstellung „Fantastic Art, Dada, Surrealism“ im Museum of Modern Art in New York teil.

1937

Ein Teil seiner Arbeiten werden auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt.

1938

Max Ernst bricht mit dem dogmatischen Breton und seiner Surrealisten-Gruppe und zieht in ein Dorf bei Avignon. Er heiratet Leonora Carrington. Seit 1938 entstehen in Frankreich zudem Zementreliefs.

1941

Nach wiederholter Internierung durch die Gestapo wandert Max Ernst in die USA aus. Dort wird er zunächst von Peggy Guggenheim unterstützt, die er heiratet.

1942

Nachdem er die Malerin Dorothea Thanning kennengelernt hat, trennt er sich von Peggy Guggenheim.

1946

Max Ernst heiratet Dorothea Thanning und erwirbt ein Anwesen in Seona / Arizona. Dort lebt er bis zu seiner Rückkehr nach Frankreich 1953.

1948

entsteht seine Monumentalskulptur „Capricorne“. Max Ernst wird amerikanischer Staatsbürger.

1949 – 1950

Reise nach Europa

1953

Rückkehr nach Paris

1954

Max Ernst erhält auf der Biennale von Venedig den Preis für Malerei.

1956

Ernennung zum Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

1958

Max Ernst wird französischer Staatsbürger.

1959

Eine Retrospektive im Musée national d’art Moderne in Paris widmet sich seinen Werken.

1960

Deutschlandreise

1962

Retrospektive im Walraff-Richartz-Museum in Köln. Reise nach Griechenland.

1966

Max Ernst wird zum Offizier der französischen Ehrenlegion ernannt.

1972

Am 8. Mai erhält er die Ehrendoktorwürde von der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn.

1975

Retrospektiven im Guggenheim-Museum, New York und in den Galeries Nationales du Grand Palais, Paris.

1976

Max Ernst stirbt am 1. April 1976 in Paris.

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Catalogue Raisonné V

Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1966–’69

Französisch / Englisch.
594 Seiten
Autor: Alexis Poliakoff
Herausgegeben: Juli 2016

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