Die Biografien zu unseren Künstlern
Marino Marini
1901
am 21. Februar 1901 wird Marino Marini in Pistoia geboren
1917
seit 1917 studiert er an der Accademia di Belle Arti in Florenz Malerei
1922
seit 1922 bei Domenico Trentacoste auch Bildhauerei. Wichtig wird für Marini die Auseinandersetzung mit der Kunst der frühen mediterranen Antike.
1928
seit seinem Parisaufenthalt 1928 widmet er sich hauptsächlich der Bildhauerei, zuvor jedoch vorwiegend der Malerei und Graphik.
1929 - 1940
Lehrtätigkeit an der Kunstschule Villa Reale in Monza bei Mailand. In den 30er Jahren entwickelt sich in Marinis Werk das Motiv Pferd und Reiter zu seinem Hauptthema. Sein zweites Hauptmotiv war der weibliche Akt. 1940 Marini wird Professor an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand.
1932
erste Einzelausstellung in Mailand.
1935
Teilnahme an der II. Quadriennale in Rom, wo er den ersten Preis für Plastik erhält. 1938 Marino Marini lernt Mercedes Pedrazzini kennen „Marina“, die er kurz darauf heiratet.
1941
erhält er den Lehrstuhl für Skulptur an der Accademia Brera, nachdem er zuvor ein Jahr an der Turiner Akademie unterrichtet hat.
1942 - 1946
lebt vorwiegend im Tessin, später wieder hauptsächlich in Mailand. 1942 beschäftigt sich Marini mit der Lithographie und richtete dabei sein Interesse auf die plastische Form.
1943
Marini und seine Frau fliehen ins Tessin, nachdem während eines Bombenangriffes in Mailand seine Wohnung und Atelier zerstört worden sind.
1944
Große Ausstellung im Kunstmuseum Basel.
1947
Marini kehrt aus der Schweiz nach Mailand zurück.
1948
Teilnahme an der XXIV. Biennale in Venedig und es entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen ihm und Henry Moore. Erste Ausstellung seiner Skulpturen in New York durch den Kunsthändler Curt Valentin.
1952
Großer Preis auf der Biennale in Venedig.
1953
Einzelausstellung im Kunstmuseum in Cincinnati.
1954
Gran Premio Internazionale dell’Accademia dei Lincei von Rom.
1962
Retrospektive Kunsthaus Zürich.
1966
Retrospektive im Palazzo Venezia in Rom.
1973
entsteht das Museo Marino Marini in der Civica Galleria d’Arte Moderna in Mailand.
1976
Retrospektive seines graphischen Werkes in München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen.
1978
Wanderausstellung in Japan mit Plastiken und Malerei.
1980
Am 6. August 1980 stirbt Marino Marini in Viareggio.
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Catalogue Raisonné III
Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1959–’62
Französisch / Englisch.
Meist farbig reproduziert.
Herausgegeben: März 2011
