Die Biografien zu unseren Künstlern
Joan Miró
1893
Am 20. April 1893 wird Joan Miró i Ferrà in Barcelona geboren.
1905 – 1910
entstehen erste Zeichnungen nach der Natur. Gleichzeitig besucht er in Barcelona die Handelsschule und studiert an der Kunstakademie der Llonja. Im Anschluß an seine Ausbildung fängt er an, als Gehilfe in einem Handelshaus in Barcelona zu arbeiten.
1913
Miró nimmt Zeichenunterricht am Cercle Artistic de Sant Lluc.
1914 – 1918
Miró mietet sich zusammen mit seinem Freund E. C. Ricart ein Atelier. Bekanntschaft mit dem Kunsthändler Joseph Dalmau, in dessen Galerie in Barcelona er seine erste Einzelausstellung hat.
1919
Erste Reise nach Paris. Er lernt Picasso kennen.
1920
Miró mietet sich ein Atelier in der Rue Blomet in Paris, wo André Masson sein Nachbar ist.
1921
Miró hat seine erste Einzelausstellung in Paris in der Galerie La Licorne.
1923
Ausstellung im Herbstsalon. Er trifft mit Hemmingway, Miller und Prévert zusammen.
1925
Einzelausstellung in der Galerie Pierre in Paris.
1928
Reise nach Holland. Ausstellung in der Galerie Georges Bernheim in Paris.
1929
Hochzeit mit Pilar Juncosa auf Mallorca.
1930
Ausstellung in der Galerie Pierre in Paris und der Galerie Goemans in Brüssel. Es entstehen seine ersten dreidimensionalen Arbeiten. Ausstellung anläßlich der Uraufführung des Film „L’Age d’Or“ im Studio 28 u.a. zusammen mit Dalí, Max Ernst und Arp. Geburt seiner Tochter Dolores. Miró zieht wieder nach Barcelona und löst seine Wohnung in Paris auf. Erste Ausstellung in New York in der Valentine Gallery.
1931
Geburt seiner Tochter Dolorès
1934
Beginn seiner sog. „wilden Periode“.
1936
Nach Ausbruch des Spanischen Bürgerkrieges zieht Miró wieder nach Paris.
1937
malt Miró das Monumentalgemälde „Le Faucheur“ für den spanischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris.
1940
Rückkehr nach Spanien, nach Palma de Mallorca.
1941
findet seine erste Retrospektive im Museum of Modern Art in New York statt. Es erscheint eine Monographie über ihn von J. J. Sweeney.
1942
Miró kehrt nach Barcelona zurück.
1944
Es entstehen seine ersten Keramiken.
1948
Ausstellung in der Pierre Matisse Gallery in New York und in der Galerie Maeght in Paris.
1949
Retrospektive in der Kunsthalle Bern und der Kunsthalle Basel.
1950
Wandgemälde für die Harvard Univeristät.
1954
Miró erhält auf der Biennale in Venedig den Großen Preis für Graphik. Umzug nach Palma de Mallorca.
1958
Es entstehen monumentale Keramiken für das neue UNESCO-Gebäude in Paris.
1959
Zweite Reise nach Amerika. Es finden Retrospektiven im Museum of Modern Art in New York und in Los Angeles statt. Miró bekommt den Großen Preis der Guggenheim-Stiftung verliehen.
1961
Reise in die USA.
1962
Retrospektive im Musée National d’Art Moderne in Paris.
1964
Der Garten der Fondation Maeght in Saint Paul-de-Vence wird mit Skulpturen und Keramiken von ihm ausgestattet. In London findet eine Retrospektive in der Tate Gallery und im Kunsthaus Zürich statt.
1966
Erste Reise nach Japan und Retrospektive in Tokio und Kyoto.
1969
Ausstellung im Haus der Kunst in München.
1974
Ausstellung im Grand Palais in Paris
1975
Eröffnung der Miró-Stiftung auf dem Montjuïc-Hügel in Barcelona
1978
Ausstellung von Mirós Zeichnungen im Centre Georges Pompidou in Paris. Retrospektive im Museo Español de Arte Contemporáneo in Madrid.
1981
Monumentalskulptur für die Stadt Chicago.
1983
Am 25. Dezember 1983 stirbt Joan Miró in Palma de Mallorca.
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Catalogue Raisonné III
Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1959–’62
Französisch / Englisch.
Meist farbig reproduziert.
Herausgegeben: März 2011
