Die Biografien zu unseren Künstlern
Fernand Léger
1881
am 4. Februar
1881
wird Jules Fernand Henri Léger in Argentan in der Normandie geboren.
1897
geht bei einem Architekten in Caen in die Lehre
1903
Studium an der École des Arts décoratifs, nebenbei Gehilfe bei einem Architekten und bei einem Photographen.
1907
Léger ist tief beeindruckt von der Cézanne-Ausstellung im Pariser Herbstsalon.
1909
Freundschaft mit Robert Delaunay. Lernt u.a. Archipenko, Chagall und Henri Rousseau kennen.
1910
Kahnweiler interessiert sich für Légers Werke und kauf Bilder von ihm.
1913 – 1914
In seinen Werken wir die Körperlichkeit auf Grundfiguren reduziert. Léger schließt mit Kahnweiler einen Exklusiv-Vertrag ab.
1914 – 1916
Kriegsdienst an der Front.
1917 – 1923
„mechanische Periode“ in seinem Werk
1918
Léger heiratet Jeanne Lohy.
1921
kommt er mit der Gruppe „De Stijl“ in Kontakt und lernt van Doesburg und Mondrian kennen.
1924
sein erster Film „Mechanisches Ballett“ entsteht.
1925
entstehen die Wandbilder im Pavillon L’Esprit Nouveau von Le Corbusier.
1926 - 1927
Ausstellung in der Anderson Gallery in New York und im Brooklyn Museum, weitere Ausstellungen in der Galerie des Quatre Chemins in Paris. Er hat seine erste Retrospektive im „Salon des Indépendents“.
1928
Besuch in Berlin und Ausstellung mit 100 Werken in der Galerie Flechtheim.
1930
stellt er in London in der Leicester Gallery aus und befreundet sich mit Calder.
1931
Aufenthalt in Österreich und erste Reise in die USA.
1933
große Ausstellung im Kunsthaus Zürich. Reise mit Le Corbusier nach Griechenlad zur C.I.A.M.-Konferenz.
1935 - 1936
Reise nach Brüssel. Zweite Reise in die USA mit Le Corbusier. Ausstellungen im Museum of Modern Art in New York und im Art Institute in Chicago.
1937
Bühnendekorationen für das Ballett „David triomphant“ von Serge Lifar an der Pariser Oper
1938
Léger verbringt den Sommer mit Le Corbusier in Vézelay. Dritte Reise in die USA. Er stattet das Appartement von Nelson A. Rockefeller, Jr. in New York aus.
1946
Ausstellung in der Galerie Carré in Paris mit seinen in den USA entstandenen Werken.
1948
Bühnenentwürfe für „Pas d’acier“ für das Ballett der Champs-Élysées. Léger nimmt an der Friedenskonferenz in Wroclaw in Polen teil.
1949
Retrospektive im Musée d’Art Moderne in Paris
1950
Tod von Jeanne Lohy. Ausstellung in der Tate Gallery in London.
1952
Hochzeit mit Nadia Khodossewitch. Er nimmt an der 26. Biennale in Venedig teil. Wandgemälde in der UNO in New York.
1954
Zahlreiche Mosaiken und Glasfenster, u.a. für die Universität in Caracas, Venezuela.
1955
Léger stirbt am 17. August in seinem Haus in Gif-sur-Yvette.
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Catalogue Raisonné III
Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1959–’62
Französisch / Englisch.
Meist farbig reproduziert.
Herausgegeben: März 2011
