Die Biografien zu unseren Künstlern
Andre Lanskoy
1902
am 31. März 1902 wird Andrei Michailovitch Lanskoy in Moskau geboren.
1908
zieht die Familie nach St. Petersburg 1919 flieht er vor der russischen Revolution über Kiew.
1921
Lanskoy kommt über Konstantinopel nach Paris. Nachdem sein Interesse an der Malerei geweckt ist, beginnt er Unterricht zu nehmen. Seit 1921 studiert er u.a. an der Académie de la Grand Chaumière in Paris.
1923
Im Frühling stellt er seine ersten Werke in der Galerie La Licorne in Paris zusammen mit einer russischen Künstlergruppe aus, zu der u.a. auch Robert und Sonia Delaunay sowie Survage und Zadkine gehören. Lanskoy nimmt zum ersten Mal an Salon d’Automne teil.
1925
Erste Einzelausstellung in der Galerie Bing durch Vermittlung des Kunstsammlers Wilhelm Uhde.
1928
Durch den Einfluß der Impressionisten hellt sich seine Palette auf.
1929
Aufenthalt in Cannes, wo er u.a. die Werke von Klee und Kandinsky studiert.
1935
Erste Teilnahme am Salon des Tuileries.
1937
Es entstehen seine ersten halbabstrakten Kompositionen.
1940
Eine Serie von Gouachen zeigt seinen zaghaften Übergang zur Abstrakten Malerei.
1942
entstehen seine ersten abstrakten Gemälde. Ausstellung seiner abstrakten Kompositionen in der Galerie Berry-Raspail in Paris.
1944
Erste Ausstellung seiner abstrakten Werke in der Galerie Jeanne Bucher in Paris. Bekanntschaft mit dem Pariser Galeristen Louis Carré.
1948
Im März findet in der Galerie Louis Carré in Paris eine Einzelausstellung seiner Werke statt. Gemeinschaftsausstellung mit Henri Adam und Nicolas de Staël im Kloster Saulchoir von Etiolle. Ausstellung seiner Gouachen in der Galerie Ex-Libris in Brüssel.
1949
Erste Teilnahme am Salon de Mai.
1950
Lanskoy findet zu seinem persönlichen künstlerischen Stil.
1951 - 1952
Ausstellung in der Galerie Louis Carré zusammen mit Hartung und Schneider. Seine Werke werden in einer amerikanischen Wanderausstellung „Advancing French Art“ u.a. in der Phillips Gallery, im San Francisco Art Museum und Baltimore Museum of Art gezeigt.
1952
Lanskoy nimmt an der Ausstellung „Art Français“ in Lausanne teil. Weitere Ausstellungen in Turin, Zürich und Berlin folgen. Einzelausstellung in Antwerpen, die vom Comité d’Action Artistique veranstaltet wird. Im Dezember findet in der Galerie Louis Carré in Paris die Einzelausstellung „Lanskoy, Peintures 1925-1952“ statt, die im folgenden Jahr von der Arthur Tooth & Sons Ltd Gallery übernommen wird.
1954
Ausstellung „Neue Gemälde und Gouachen von Lanskoy“ in der Galerie Parnaß in Wuppertal.
1956
Ausstellung „Lanskoy, Recent Painting“ in New York, Fine Arts Associates.
1957
Dritte Einzelausstellung „Lanskoy, Peintures récentes“ in der Galerie Louis Carré in Paris.
1960
Lanskoy nimmt an der Ausstellung „Les Peintres Russes de l’école de Paris“ im Museum von Saint Denis teil. Ausstellung seiner Collagen in der Galerie Claude Bernard in Paris.
1966
Ausstellung im Musée Galliéra in Paris zusammen mit Geer van Velde.
1974
Lanskoy entwirft Mosaiken für die Faculté des Sciences in Rennes.
1976
Am 22. August 1976 stirbt André Lanskoy in Paris. Lanskoy zählt zu den Vertretern der Lyrischen Abstraktion innerhalb der Ècole de Paris.
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Catalogue Raisonné III
Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1959–’62
Französisch / Englisch.
Meist farbig reproduziert.
Herausgegeben: März 2011
