Die Biografien zu unseren Künstlern
Alberto Giacometti
1901
am 10. Oktober wird Alberto im schweizerischen Borgonovo geboren. Sein Vater ist der neoimpressionistischen Malers Giovanni Giacometti
1919
Kunststudium in Genf an der École des Beaux-Arts sowie an der École des Arts Industriels
1922
übersiedelt nach Paris und besucht dort in der Académie de la Grande Chaumière die Bildhauerklasse von Antoine Bourdelle
1925
gemeinsames Atelier in Paris mit seinem jüngeren Bruder Diego. Nach Vorbild der Postkubisten Jacques Lipchitz und Constantin Brancusi beginnt Alberto mit seiner plastisch-räumlicher Schaffensphase
1926
Giacometti schöpft die „Plates” – abgeflachte Figuren in dünner Scheibenform aus Marmor oder Gips mit glatter Oberfläche
1934
Bruch mit dem Pariser Surrealisten-Kreis, es folgt eine Schaffenskrise und die Hinwendung zu Künstlern wie Balthus, André Derain und Pierre Tal-Coat zu, geleichzeitig erlangte die Kunst indigener Völkern eine große Bedeutung innerhalb seines Werkes
1935
verstärkte Auseinandersetzung mit Kopfstudien; seine figürlichen Arbeiten erlangen einen neuen Grad an Filigranität, teilweise nur wenige Zentimeter groß
1936 – 1939
gemeinsam mit Diego entwirft Alberto Lampen und Möbel für den Pariser Innendekorateur Jean-Michel Frank, wodurch Sie Ihr Auskommen sichern
1939 – 1945
während des Zweiten Weltkrieges lebt er wieder in der Schweiz und kehrt erst nach Kriegsende wieder nach Paris zurück
ab 1946
beginnt er in Paris mit den Arbeiten an seinen nahezu masse- bzw. gewichtslosen Bronzefiguren wie „L’homme au doigt” (Mann mit zeigend ausgestreckter Hand), „Les Femmes de Venise” (Die Frauen von Venedig) von 1956 und „L’Homme qui marche I” (Der schreitende Mann I), welche seinen Stil nachdrücklich prägten.
1948
erste Einzelausstellung in der Pierre Matisse Gallery in New York, USA
1958 – 1965
erstellt eine Serie von 150 Lithografien mit dem Titel „Paris sans fin” – Erinnerungen an Menschen und Plätze in Paris, welche für ihn große Bedeutung erlangt hatten
1966
verstirbt Alberto Giacometti am 11. Januar im Alter von 64 Jahren im schweizerischen Chur
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Catalogue Raisonné III
Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1959–’62
Französisch / Englisch.
Meist farbig reproduziert.
Herausgegeben: März 2011
